Nachverdichtung in München

Die Großstädte Deutschlands wachsen und München zählt zu einer der Boom-Städte. Hier erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft bis 2035 einen Bevölkerungszuwachs von 14,4 Prozent. Sichtbar ist diese Prognose bereits heute. Angrenzende Landkreise, wie Freising, Erding oder Fürstenfeldbruck verzeichnen einen Zuwachs von rund 8 bis 9 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, worum sich die Lokalpolitik in näherer Zukunft kümmern muss: um den Bedarf an Wohnungen, Kinderbetreuungsplätzen und den öffentlichen Nahverkehr. Nachverdichtung ist das Wort der Stunde. Diese sogenannte Nachverdichtung passiert aktuell in den Münchner Gartenstädten, wie beispielsweise Harlaching, Solln, Bogenhausen, Trudering und Hadern, und führt zu Kontroversen.

Der Zwiespalt ist offensichtlich: einerseits wünscht man sich mehr Wohnraum, andererseits will die Stadt die Entwicklung steuern. Das Hauptproblem der Stadt München ist, dass es keine Bebauungspläne gibt. Demnach ist für Neubauten der Paragraph 34 des Baugesetzbuches entscheidend. Dieser besagt vereinfacht, dass sich ein Neubau lediglich in die „Eigenart“ der bestehenden Umgebung einfügen muss. Das eröffnet einen gewissen Handlungsspielraum. Und dieser wird angesichts steigender Nachfrage und hoher Grundstückspreise ausgereizt. Baueinheiten werden kleinteiliger, Gärten schrumpfen, um möglichst effektiv den teuren Grund zu nutzen.

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